Der Kirner Schriftsteller Dr. Ulrich Hauth hat das Eisenbahnbuch „Von der Nahe in die Ferne“ veröffentlicht. Das Werk erscheint sowohl in der Schriftenreihe der Kreisvolkshochschule Birkenfeld als auch in der Heimatkundlichen Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach.
Auf 288 Seiten beleuchtet der Autor die Geschichte der Rhein-Nahe-Bahn vom Bau der 141 Kilometer langen Strecke zwischen Saarbrücken und Bingerbrück in den Jahren 1856 bis 1860 bis hin zum heutigen Rheinland-Pfalz-Takt. Hauth erinnert unter anderem an die internationalen Schnellzüge, die noch im Dritten Reich die Nahestrecke frequentierten. Neben Glanzzeiten zeigt der Historiker auch tragische Momente. So verunglückte im Januar 1918 der Schnellzug Metz-Berlin bei Hochwasser zwischen Kirn und Hochstetten. Mindestens 32 Menschen starben; neun blieben vermisst.
Auch die Nebenlinien wie Neubrücke-Birkenfeld und Heimbach-Baumholder sowie die Straßenbahn zwischen Oberstein und Idar werden in dem Buch ausführlich dargestellt.
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